Vorteile einer Firmengründung in Ajman

In den westlichen Industriestaaten ist die Steuerbelastung für ein mittelständisches Unternehmen mitunter enorm. Investitionen sind kaum denkbar, da es hauptsächlich gilt, das Unternehmen über Wasser zu halten.

Immer mehr Selbstständige weichen daher gezwungenermaßen auf Länder aus, in denen es keine oder eine nur sehr geringe Steuerbelastung gibt – beispielsweise Dubai und seine Nachbar-Emirate.

In schwierigen finanziellen Zeiten kann eine Firma in Übersee auch den Aufbau einer neuen Bonität ermöglichen.

Wortwörtlich übersetzt bedeutet offshore „weg von der Küste“. Der Begriff Offshore Firma meint Gründungen in Überseegebieten mit tiefem Gewinnsteuersatz. Eine Offshore Dubai Firma darf nicht mit einer Firma in einer der Freihandelszonen der Vereinten Arabischen Emirate verwechselt werden.

Betreibt man eine Offshore Firma, muss man in dem jeweiligen Land nicht direkt wirtschaftlich aktiv sein. Es wird weder ein eigenes Büro, noch Personal benötigt, eine minimale wirtschaftliche Präsenz genügt. Bei einem derartigen Firmenkonstrukt ist es nicht möglich, Rückschlüsse auf den Firmeninhaber zu ziehen, obwohl eine eigene Rechtspersönlichkeit vorliegt. Anonymität und unternehmerische Freiheit stehen im Vordergrund.

Gründungsagenturen im Internet bieten Unterstützung bei der Erfassung der oftmals komplexen steuerlichen Themen und erledigen, falls gewünscht, die gesamte Abwicklung im jeweiligen Land einschließlich der Suche nach einem lokalen Sponsor oder der Eröffnung eines Bankkontos.

Sowohl die Gründung, als auch der Besitz eines Unternehmens im Ausland haben ihren legitimen Platz bei der steuerlichen Gestaltung und Vermögensplanung. Eine Offshore-Strategie bringt neben Steueroptimierung eine große Flexibilität hinsichtlich Ortsauswahl, Verwaltungsaufwand und fortlaufender Kosten.
Der Vorteil von Offshore-Firmen kann daher mit gutem Gewissen genutzt werden – vor allem in Ajman bei Dubai.

Wo eine Offshore Firma gründen – Firmengründung Dubai?

Bei der Wahl des Landes sollte die politische Stabilität und das Vorhandensein eines fundierten Rechtssystems im Vordergrund stehen. Denn nur dann stehen beispielsweise gut ausgebildete, mehrsprachige Arbeitskräfte vor Ort zur Verfügung.

Zu den beliebtesten und bekanntesten Offshore Gebieten zählen die Caymann Islands, Belize, die Seychellen und die Vereinten Arabischen Emirate, sowie die USA Firma in Delaware.

Diese liegen an der südöstlichen Spitze der arabischen Halbinsel. Die immensen Öl- und Gasreserven sichern eine stabile wirtschaftliche Wachstumsrate und tragen zu einer führenden Stellung als Bankplatz der Zukunft bei.

Ajman ist mit ungefähr 237.000 Einwohnern zwar das kleinste Arabische Emirat, dennoch boomt der internationale Handel in der Freizone. Das Zentrum von Dubai ist Luftlinie nur knapp über 20 km entfernt.

Hauptmerkmale einer Firmengründung in Ajman

Firmengründung Dubai und ajman

Die Gründung einer Gesllschaft in Ajman ist innerhalb von nur drei Werktagen schnell und unkompliziert möglich. Oft wird die Firma mit einer renommierten Büroadresse in Dubai verknüpft, steht die Weltstadt doch für Luxus, Freiheit sowie Hightech und genießt in der Geschäftswelt ein hohes Ansehen. Im Impressum kann in einem solchen Fall Dubai angegeben werden, die Gründung in Ajman ist aber kostengünstiger realisierbar als in der vergleichsweise teuren Dubai Freezone. Ein Reisepass und eine Bestätigung über die Richtigkeit des genannten Wohnsitzes reichen für die erfolgreiche Registrierung aus.

Eigentumsverhältnisse Dubai Firma

In der Freihandelszone Ajman dürfen Gesellschaften zu 100 % in ausländischem Besitz sein. Es gibt keinerlei Vorschriften hinsichtlich der Herkunft der Eigentümer.

Außerhalb der Freihandelszone können hingegen nur maximal 40 % an den Gesellschaften von Ausländern gehalten werden.

Steuervorteile Firma Dubai
Zwar sehen die Steuergesetze die Erhebung von Steuern vor, faktisch werden die meisten Bestimmungen aber nicht angewandt. Das bedeutet aber keine Rechtsunsicherheit, da laut einhelliger Expertenmeinung mit einer Änderung dieser Vorgehensweise nicht zu rechnen ist. Eine Offshore Firma ist somit von Steuern und Zöllen sowie von Export- und Importgebühren befreit. Es fällt weder eine Ein- noch Ausfuhrsteuer an. Dies gilt dann, wenn eine Betriebsstätte im Sinne des Artikel 5 DBA vorliegt.

Steuervorteile mit einer Firma in Dubai

Zwar sehen die Steuergesetze auch in den Vereinten Arabischen Emiraten die Erhebung von Steuern vor, faktisch werden die meisten Bestimmungen aber nicht angewandt. Für Firmengründer bedeutet das aber keine Rechtsunsicherheit, da laut einhelliger Expertenmeinung mit einer Änderung dieser Vorgehensweise in absehbarer Zeit nicht zu rechnen ist.
Die Betriebe sind somit von Steuern und Zöllen sowie von Export- und Importgebühren befreit. Es fällt weder eine Ein- noch Ausfuhrsteuer an, es gibt auch keine Einkommens- und Mehrwertsteuer. Dies gilt dann, wenn eine Betriebsstätte im Sinne des Artikel 5 des Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) vorliegt.

Doppelbesteuerungsabkommen und VAE

Seit 1.7.2010 existiert ein neues Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinten Arabischen Emiraten mit dem Ziel, eine mehrfache Besteuerung gleicher Einkünfte von Arbeitnehmern und Unternehmern in verschiedenen Ländern zu vermeiden. Laut dem Abkommen gilt die Anrechnungsmethode, das heißt, die in Ajman erhobene Steuer wird beispielsweise auf die deutsche Steuer bei Vorliegen der Voraussetzungen angerechnet. Durch das Abkommen wird die Quellensteuer bei abfließenden Dividenden reduziert.

Gesellschaftsform und lokaler Sponsor einer Offshore Firma

Bei der Gesellschaftsform der Limited Liability Company (LLC) – vergleichbar mit der deutschen GmbH – oder Foreign Branch, benötigt ein ausländischer Investor einen lokalen Sponsor. Je nach Rechtsform hat dieser unterschiedliche Einflussmöglichkeiten auf die Firmenführung. Die sorgfältige Auswahl des lokalen Geschäftspartners garantiert einen langfristigen Erfolg in Übersee.

Kosten Dubai Firma

Die Kosten im Gründungsjahr sind naturgemäß höher als in den Folgejahren. Für die Gründung einer gängigen International Business Company, der klassischen Form der Offshore-Firma, müssen ca. € 5.000,00 eingeplant werden. Meist ist auch eine Kontoeröffnung im Preis inbegriffen. In der Folge belaufen sich die jährlichen Kosten auf ca. € 2.500,00.

Die Gesamtkostenbelastung hängt auch davon ab, ob Zusatzleistungen der Agenturen beansprucht werden.
Mit weiteren Kosten ist bei einer Offshore Firm nicht zu rechnen, vor allem auch, weil es keine Buchhaltungspflicht gibt.

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